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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Viele der Antworten sind auch auf Erfahrungen von betroffenen Besitzern gegeben und können bei jedem auch anders aussehen, die Antworten sollen nur eine Hilfestellung sein und mit der Krankheit besser umzugehen... Bitte teilt uns mit wenn ihr anderer Meinung seid oder was weiteres dazu sagen könnt - auch hier sind wir um jede Hilfe dankbar!
 

Finanziert der Förderverein selber Studien?

Da Studien sehr kostenintensiv sind und auch wir nicht über die finanziellen Mittel verfügen, unterstützt unser Verein hauptsächlich laufende und in Zukunft geplante Studien durch unseren persönlichen/ehrenamtlichen Einsatz. Dies sind Aufklärungsarbeit, organisatorische Unterstützung bei den Uni´s und das wichtigste: die Blutprobensammlung!

Wir sehen uns als Bindeglied zwischen den Uni´s und den Hundebesitzern. Große Studien werden meist durch finanzielle Mittel von öffentlichen Töpfen, Stiftungen und Gesellschaften unterstützt. Und eine Studie ist nicht mit 30.000€ finanziert - das ist nur ein Bruchteil und bedeutet dass meist mehrere Töpfe eine Studie bedienen.

Aber auch diese sind von den Blutproben abhängig, ohne diese geht es nicht!!!!

Kleinere Studien, die unsere finanziellen Möglichkeiten zulassen, werden dann in Absprache mit Fr. Dr. Pfeiffer und/oder Prof. Dr. Leeb angestoßen. Jedoch können solche nur durch Sponsoren gestemmt werden. Allein dies nur durch Mitgliedsbeiträge zu stemmen ist nicht möglich. Außerdem ist die fachliche Unterstützung der Experten hierbei gefragt - ein wildes Erforschen von "unwichtigen" Studien muss vermieden werden!  Wie sagte Frau Dr. Pfeiffer so nett: "Wen interessiert es warum der Hund rechts herum wedelt und der andere links herum!?!"  :-)
Ja, das wäre rausgeschmissenes, wertvolles Geld!
 

Werden die Studien nur über die Rassen gemacht die aufgelistet sind?

Es ist immer eine Frage wie viele Hunde man von einer Rasse bekommt um eine Studie anzustoßen. Grundsätzlich können alle Rassen in den Studien mit aufgenommen werden. Auch Mischlinge können später untersucht werden, aber meist erst dann wenn schon eine oder mehrere Rassen erforscht wurden und Ergebnisse für die Krankheit vorliegen.
Für den Beginn einer Studie benötigt man mindestens 25 kranke und 25 gesunde Hunde einer Rasse. Mehr sind natürlich immer besser. Aus unserer Erfahrung heraus ist das der größte Knackpunkt und deshalb auch unsere Unterstützung bei der Blutprobensammlung. Je nach Studie können wir diese Blutproben nach Absprache mit dem Besitzer dann zur Verfügung stellen.

  

Gibt der Förderverein Auskunft über Hunde die bestimmte Krankheiten vererben?

Ein Teil des Blutes wird direkt in der Uni Bern für die genetischen Forschungen gelagert. Hier bekommen wir mit wenn sich was mit diesem Blut tut, und wie die Ergebnisse sind. Diese werden von uns dann dem Besitzer mitgeteilt und zwar nur dem Besitzer. Unser Verein gibt keine Auskunft über Hunde und Ihre Vererbung. Diese werden nur mit Vollmacht und Rücksprache des Besitzers weitergegeben.

 

Diagnostiziert der Förderverein auch?

Nein, der Förderverein selber macht keine Diagnosen oder befundet. Wir können Kontakte zu Fakultäten oder Tierärzten weitergeben die in der Nähe des Hundebesitzers sind und sich auf ein spezielles Thema wie z.B. der Neurologie spezialisiert haben. Wir können Hilfen mit dem Umgang des kranken Hundes geben, aber die genaue Diagnostik und Therapiemaß-nahmen werden den Tierärzten überlassen.